"Best of"-Zionistische Propaganda
1.) Die Palästinenser wollen Israel zerstören
2.) Der Großteil der paläst. Bevölkerung unterstützt den Terror
3.) Israel wehrt sich nur gegen den paläst. Terrorismus
4.) Barak hat den Palästinensern einen unabhängigen Staat mit O-Jerusalem versprochen
5.) Die Palästinenser lehnen jeden Friedensvorschlag ab, denn sie wollen das ganze Land
6.) Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten
7.) Die Palästinenser in Israel sind gleichgestellte israelische Staatsbürger
Die Palästinenser wollen Israel zerstören
Hier ein Statement von einem "Terroristen", der Israel zerstören will:
Der Großteil der paläst. Bevölkerung unterstützt den Terror
Trotzdem verurteilen viele Palästinenser die Selbstmord-
attentate. Die Zustimmung zu solchen Attentate schwankt, je nachdem wie
israelsche Soldaten mit der Bevölkerung umgehen. Der Alltag an den zahlreichen
Checkpoints, die Zertörungen von Häusern, die Absperrungen von ganzen Städten,
das Enteignen von Land, die kollektive Verhaftungen usw. kurz: der Alltag
in den besetzten Gebieten häufen Wut und Rachegefühle der paläst. Bevölkerung
an, die in Zustimmung zu den Attentaten Ausdruck findet.
Israel wehrt sich nur gegen den paläst. Terrorismus
Der Staat Israel kennt seit seiner Gründung vor nun 56 Jahren nur eine Methode
um mit seinen Nachbarn umzugehen: nämlich die militärische Lösung. Und immer
schon verwendet man Vorwände um diese Politik der Bevölkerung näher zu bringen.
Aber Ariel Sharon (und vor allem dieser) ist schon ein Routinier in diesem Spiel.
Seine Ziele hat er schon immer durchsetzten können, auch wenn dies durch
die Hintertür passiert.
Israel kämpt nicht gegen Terrorismus, es stößt auf Widerstand bei der Durchsetzung
der Unterdrückung der Palästinenser.
Der Kampf gilt den palästinensischen Volk, und dieser kann seit Anfang des Konflikts
nur mit militärischen Mittel betrieben werden.- Denn durch Höflichkeit kann man
einem Volk nicht das Land rauben, das einheimische Volk vertreiben, und den
zionistischen Traum verwirklichen. Der zionistische Plan ist noch nicht beendet.
Die Umsetzung dauert bis heute an.
Barak hat den Palästinensern einen unabhängigen Staat mit O-Jerusalem
versprochen. Die Palästinenser lehnen jeden Friedensvorschlag ab, denn sie wollen das
ganze Land
Man verwehrt den Palästinenser seit nun fast 60 Jahren ihre Grundrechte. Das
kann ISrael machen, weil es sich das leisten kann. Bei den Friedensverhandlungen
geht es nicht mehr darum, wer das Recht auf seine Seite hat. Es geht nicht
darum die Vertriebenen zu entschädigen, sich für die Massaker zu entschuldigen und
Gerechtigkeit walten zu lassen. Denn das müssen nur Staaten über sich ergehen
lassen, die auf der Verliererseite stehen.
Vorweg:
Israel ist sicherlich
den Ländern des Nahen Ostens in sehr vielen demokratischen Prozessen voraus. Doch leider ist die einheimische, palästinensische
Bevölkerung in Israel meistens von diesen Prozessen ausgeschlossen.
Israel hat zwar in seiner Unhabhängigkeitserklärung vermerkt, dass alle Bürger, ohne
Rücksicht auf Religion, Rasse, Geschlecht gleich behandelt werden. Leider bleibt es oft bei der Theorie,
bzw. verunmöglichen Sondergesetze etc. die Umsetzung.
Einige Fakten dazu:
Quelle: Jonathan Cook, britischer Jouranlist bei The Guardian, The Observer
Der Staat Israel ist ein kolonialistisches und imperialistisches Konstrukt der
Nachkriegszeit. Um einen solchen Staat zu gründen, müsste vorher die einheimische
Bevölkerung vertrieben werden. Die Palästinenser nennen die Ereignisse von 1948
"Nakba"( =Katastrophe), die katastrophale Zerstörung der paläst. Lebensgrundlage
und Gesellschaft. Dieses Ereigniss schürte den Hass der paläst. Flüchtlinge auf den
neuen Staat, der ihnen alles nahm.
Der Wunsch der arabischen Bevölkerung Palästinas war das Zusammenleben aller
Bevölkerungs- und Religionsgruppen. Die jüdische Religionsgruppe in Palästina
machte vor der Gründung des Staates ISraels nur einen Bruchteil aus, deshalb
war es für die einheimische Bevölkerung eine Provokation einer Minderheit den
Großteil des Landes zu übergeben. Diese Minderheit wuchs aber durch massive
Einwanderung auf ca. 30% der Bevölkerung Palästinas heran.
Das die vertriebenen Palästinenser (ein Großteil Bauern), die ihr Land an eine
fremde Bevölkerung abgeben musste, verbittert waren, ist nur ein Symptom der
Ereignisse, die der Zionismus hervorgerufen hatte.
Die Devise der zionistischen Politiker war "die Alten werden sterben und die Jungen
vergessen". Dieser Spruch traf auch teilweise ein. Denn heute, über 50 Jahre
nach der Nakba, gibt sich ein Großteil der paläst. Bevölkerung mit einem
Rest-Palästina ab. Der offizielle Standpunkt der palästinenschen Politiker ist
die Gründung eines souveränen Staates in den 1967 von Israel besetzten Gebiete, neben
und mit Israel..
Ein Teil der Bevölkerung hält aber an ihre Prinzipien fest, dass Israel ein
künstlich errichteter Staat ist, der durch Vertreibungen und Massaker entstanden
ist und diese Techniken bis zum heutigen Tage benützt um die paläst. Bevölkerung
zu unterdrücken. Diese Gruppe wuenscht sich die Gruendung eines multi-nationalen und
multi-religioesen Staat. Natuerlich gibt es eine Minderheit, welche eine extreme Loesung
des Konflikts ersehnen.
Es ist richtig, dass der Großteil der paläst. Bevölkerung die Intifada, den
Aufstand der Bevölkerung gegen die Besatzung, unterstützen. Der Kampf einer
Bevölkerung gegen Unterdrückung und Besatzung mit kämpferischen Mittel ist
(nach internationalen Recht) legitim. Leider benützt die offizielle israelische
Terminologie den Begriff Terrorismus für alle Angriffe von Palästinensern - seien
sie legitim, wie Angriffe auf Besatzungssoldaten und Siedler, oder nach internationalen
Recht illegitim, wie die Selbsmordattentate.
Die Frage nach der Legitimität der Selbstmordattentate spaltet die paläst.
Bevölkerung, die täglcich mit der israelsichen Unterdrückung leben müssen.
Eine Familie, dessen Länderein enteignet wurden, eine Mutter dessen Söhne
grundlos in Administrativhaft leiden müssen, eine Familie, dessen Haus
zerstört wurde (aus Gründen der "Sicherheit", oder weil es ohne Genehmigung
der BEsatzer gebaut wurde) - diese Leute verspüren ein Racheverlangen, was ganz
normal für Menschen ist. Da sie gegen eine der größten Militärmacht nichts
bewirken können, sehen sie ihre Machtlosigkeit ein, die zu einer Depression führt.
Wie schon erwähnt ist der Begriff "Terrorist" relativ. Dieses Wort hat sich zu
einem Begriff entwickelt, der ein Vorwand darstellt. Insofern ähnelt sich die
Politik der beiden Partnerstaaten USA und Israel. Um ihre Ziele zu erreichen
verwenden sie die "Terrorismuskeule". Solange man die eigene Bevölkerung in Angst
hält kann man die imperialistische Politik betreiben und diese mit dem
erhöhten Sicherheitsbedürfniss der Bevölkerung rechtfertigen. Doch, dass die Kinder
, welche heute ihr Hab und Gut im Schutt ihrer zerstörten armseligen Häuser
suchen, die "Terroristen" von morgen sind, kommt nur den wenigsten in den Sinn.
Die Basis eines jeden entwicklungsfähigen Staates ist Unabhängigkeit. Im Besonderen
den Motor des Wachstums und Wohlstandes, nämlich eine unabhängige
Wirtschaft. Damit hängt die Kontrolle der Grenzen zusammen. Ohne freien Güter und
Personenverkehr usw. kann man keinen Staat aufbauen. Barak hat, für
israelische Verhältnisse, einen weitreichenden Schritt gemacht. Aber eben auch
nur, wenn man das aus dem Blickwinkel sieht den Palästinenser keinen
Staat zu gewähren.
siehe Mythos Camp David
Zitat eines Shin-Bet Mitarbeiters: "Der Shin Bet bestimmte und lenkte nicht nur die Ernennung der Schulleiter und Lehrern
an arabischen Schulen, sondern entschied auch, wer dort Hausmeister ist und wer die Toiletten reinigt."
